Donnerstag, 20. Oktober 2016

Es wird herbstlich!

Tja, es ist wohl inzwischen definitiv nicht mehr zu leugnen, dass der Sommer vorbei ist. 
Draußen zieht immer öfter der Nebel durchs Tal wie eine graue Wand, 
die Blätter werden immer bunter und der Wind wird immer bissiger.
Mein Kaffeekonsum sinkt, dafür wird wieder mehr Tee gekocht.
Damit sitze ich dann in unserer neuen Leseecke am Kamin,
sehe den Flammen zu und habe endlich wieder Lust zu häkeln.

Ist ganz schön lange her, dass ich das letzte Mal was gehäkelt habe. 
Das heißt, ist lange her, dass ich etwas gehäkelt habe, womit ich zufrieden bin
und was ich hier auch zeigen möchte.
Ich möchte mich gerne an einer zweiten Häkeldecke versuchen, 
aber ich finde einfach nicht die richtige Wollkombi.
Na ja, das kommt schon noch und dann wird richtig losgelegt.
Bis dahin wird erstmal der Jahreszeit Rechnung getragen und das Haus herbstlich dekoriert.
Und wie jedes Jahr brauchte ich irgendwie was Neues.
Ist ja nicht so, dass ich nicht genug Deko hätte,
aber jedes Jahr das gleiche? Nein!
Ich kann Beständigkeit nur bis zu einem gewissen Maß vertragen,
irgendwann wird es mir langweilig.

Deshalb tausche ich jedes Jahr mindestens ein Teil aus und ersetze es durch etwas Anderes.


In diesem Jahr habe ich endlich mal die Kürbisse gehäkelt,
die ich eigentlich letztes Jahr schon machen wollte.


Natürlich habe ich direkt beide Größen der Anleitung getestet und beide für gut befunden.
Sie sind beide wirklich schnell und einfach gehäkelt
und machen als Dekoobjekte doch wirklich eine gute Figur, oder?!


Leider weiß ich nicht mehr, woher ich die Anleitung hatte.

Meine Kürbisse landen jetzt jedenfalls bei RUMS und natürlich bei Häkelliebe.
Ach da hab ich wirklich schon viel zu lang keinen Beitrag mehr für gehabt. ;)

Liebe Grüße
                Andrea 



Anleitung: irgendwo in den Weiten des www gefunden und vergessen wo
Wolle: Baumwollhäkelgarn 

Dienstag, 18. Oktober 2016

Ausstattung für die Brautleute

Wie ich im Post zu meiner neunen My Cuddle Me schon erwähnt habe,
 hat meine Schwester geheiratet.
Inzwischen ist es wirklich schon Tradition, dass meine Mutter die Brautkleider näht.
So auch dieses Mal. Und wie bei der Hochzeit meines Bruders,
für dessen Frau ich schon eine Brauttasche nach ihren Wünschen genäht hatte,
wurde ich auch dieses Mal gefragt,
ob ich die passende Tasche zum Brautkleid nähen könnte.
Das scheint mir irgendwie eine neue Tradition zu werden, 
die aber vermutlich nicht lange anhalten wird, 
denn ich habe nur noch eine unverheiratete Schwester. ;) 
Natürlich hab ich da nicht nein gesagt, 
denn einen Beitrag zum Outfit der Braut beisteuern zu dürfen, ist mir schon eine Ehre.

Meine Schwester hatte mir bei der Auswahl des Schnitts absolut freie Hand gelassen.
Also habe ich mir den Schnitt für ihr Brautkleid zeigen lassen und wusste sofort,
zu diesem Kleid und zu meiner Schwester an sich
gehört eine leicht abgeänderte und verkleinerte Dame von Farbenmix.

Nachdem die Stoffe bei mir eingetroffen waren 
und meine Schwester die Schnittwahl und die Größe (da waren wir uns ja nicht so ganz schnell einig) abgesegnet hatte, habe ich sofort losgelegt, denn bis zur Hochzeit war nicht mehr viel Zeit.


Ich habe den Schnitt auf 60% verkleinert und vorne statt der Außentasche 
ein verlängertes und gerafftes zweites Außenteil aufgesetzt.
Die Klappe habe ich zusätzlich mit einem Stück Spitze, 
die auch im Brautkleid verarbeitet war, versehen.


Hier kann man nochmal das verlängerte Vorderteil erkennen. 
Ich habe es ca. 20 cm verlängert und dann auf jeder Seite mit drei Falten gerafft. 
So eine Raffung kam auch im Brautkleid vor
und die wollte ich gerne in der Tasche nochmal aufgreifen.

Kurz nach dem Auftrag für die Tasche kam dann noch die Anfrage, 
ob ich auch Krawatten nähen könnte. 
Ähm, das hatte ich noch nie gemacht, 
aber mit Schnitt konnte das ja wohl nicht so schwierig sein.
Also habe ich mal ein bisschen im www gesucht, und bin am Blog von Swafing fündig geworden.
Mit der kostenlosen Anleitung war auch dieser Auftrag ratzfatz erledigt 
und ich bin mit dem Ergebnis wirklich zufrieden.


Leider habe ich auf die Schnelle das Foto machen vergessen
 und so kann ich euch nur dieses hier zeigen.
Der Vater des Bräutigams war jedenfalls total begeistert davon.
Weil sie aus dem dünnen Stoff des Brautkleides gemacht wurde, habe ich sie mit H 630 verstärkt,
so hat sie einen wunderbaren Griff bekommen. 
Anders wäre sie nach meinem Geschmack einfach zu dünn gewesen.

Ich hab natürlich gedacht, ich wäre jetzt fertig,
aber damit lag ich falsch.
Der Bräutigam brauchte nämlich auch noch ein passendes Einstecktuch.


Auch dieser Wunsch wurde natürlich erfüllt, 
auch wenn der Stoff sich nicht wirklich umnähen lassen wollte
und ich nochmal ordentlich zu kämpfen hatte.

Aber es hat mir ordentlich Spaß gemacht, 
denn ich konnte mal wieder etwas Neues ausprobieren und lernen.

Die Ausstattung der Brautleute schicke ich jetzt mal zu HoT, zum Creadienstag und
die Brauttasche zu TT - Taschen und Täschchen.

Liebe Grüße
                 Andrea



Anleitung: Tasche: Dame, Taschenspieler 1 CD von farbenmix
Krawatte: Freebook von Swafing
Einstecktuch: frei Schnauze
Stoff: vom Stoffmarkt und aus hiesigen Stoffläden

Donnerstag, 13. Oktober 2016

My Cuddle Me 2.0

Schon letztes Jahr hatte ich mir ja eine My Cuddle Me von Schaumzucker
 für die Hochzeit meines Bruders genäht, 
die ich bis heute immer wieder gerne trage. 
Schon längst wollte ich mir eine zweite gegönnt haben, 
aber nachdem der erste Stoff, den ich mir dafür bestellt hatte,
 nicht geeignet war und statt dessen zu meiner nicht minder geliebten Zipfeljacke wurde, 
hat es eine Weile gedauert.
Nun hat meine Schwester geheiratet und ich habe lang hin- und herüberlegt, was ich denn da anziehen soll. Dass etwas Selbstgenähtes zumindest mal Bestandteil sein sollte. 
Da ich keine Lust hatte, wie das letzte Mal in einem Kleid zu frieren,
 und auch nicht etwas machen wollte, 
was dann wiederum ungenutzt im Schrank hängt, 
weil es keine Gelegenheit gibt, das Teil zu tragen, 
weil es für die meisten Anlässe einfach zu fein ist, kam mir die Idee, 
wieder eine schicke My Cuddle Me zu nähen. 
Kombiniert mit Bluse und Jeans ist man je nach Stoff mit dieser Jacke perfekt gekleidet 
und kann sie auch im Alltag, z. B. im Büro, gut tragen. 
Also bin ich zum Stoffdealer meines Vertrauens gefahren 
und habe dort nach einem Glitzersweat Ausschau gehalten, 
mit dem ich ohnehin schon ganz lang liebäugle 
und bin zum Glück auch fündig geworden.


Ich bin immer wieder begeistert, wie schnell und einfach man diese Jacke genäht hat.
Dabei wirkt sie, als müsste man richtig viel dafür aufwenden.


Und man macht von vorn wie von hinten eine gute Figur.


Ich bin jedenfalls auch von dieser My Cuddle Me-Version total begeistert. 
Die bleibt sicher nicht im Schrank hängen, denn ich fühle mich damit pudelwohl.

Und jetzt geht es ganz schnell zu RUMS.

Liebe Grüße
                Andrea



Schnitt: My Cuddle Me von Schaumzucker
Stoff:  Glitzersweat von Stoffideen

Dienstag, 11. Oktober 2016

Eine Herbstkombi als Taufgeschenk

Oh, ich kann euch gar nicht sagen, wie viel Freude ich in den letzten Tagen beim Nähen hatte.
 Nicht, dass das nicht immer der Fall wäre, außer vielleicht es läuft mal gar nichts so, wie es eigentlich soll. Aber das ist ja auch nur kurzzeitig, denn Freude und Spaß überwiegen ganz klar. 
Aber ich hatte die Gelegenheit mich mal wieder nach Lust und Laune auszutoben. 
Für meinen Mann durfte ich ein Taufgeschenk für sein Patenkind nähen, einem zuckersüßen kleinen Mädchen, für das ich ja schon das Labeltuch zur Geburt genäht hatte, 
weil Klamöttchen im Überfluss vorhanden waren. Schon damals hatte ich der Mama angedroht, 
dass ich das Klamotten nähen auf jeden Fall nachholen würde 
und das habe ich jetzt zur Taufe in die Tat umgesetzt und eine Herbstkobi für die junge Dame genäht.

Weil meine Schwägerin so begeistert war von dem süßen Rehstoff des Labeltuchs, war klar, dass dieser auf jeden Fall Bestandteil der Kombi sein sollte. 
Außerdem habe ich ein paar ungetragene Klamotten, die in die Mülltonne wandern sollten, recycelt, ein Ufo und etliche Stoffreste verwertet. I
ch sage ja, es war eine Freude. So jetzt stellt sich nur noch die Frage, welches zuckersüße Teilchen ich euch zuerst zeige.

Na vielleicht einfach mal die Jacke.


Wer mir bei Insta folgt, kennt bereits dieses Foto hier.
Das süße Reh schmückt die Rückseite der pinkfarbenen Fleecjacke und ist den Rehen auf dem Stenzostoff nachempfunden, den ihr gleich noch zu sehen bekommt. Natürlich nicht ganz genau, ich wollte nicht abpausen, aber es sollte schon eine gewisse Ähnlichkeit vorhanden sein. Das Reh selbst ist aus einem Reststück Kunstfell, das ich mal geschenkt bekommen habe. Es hat ein Wellenmuster, das hier das Gesicht noch plastischer macht, weil es so aussieht, als fiele Schatten darauf. Für Auge, Nase, Ohr und Schleife habe ich fleißig in der Restekiste gewühlt. Ein bisschen Nähmalerei macht das ganze noch lebendiger.
Ich bin ganz verliebt in das kleine Reh. Am liebsten hätte ich es behalten, aber ich fürchte, es passt nicht ganz zu meinem übrigen Kleidungsstil. ;)

Seid ihr jetzt neugierig auf den Rest der Jacke? Ja? Ok, dann mal los!


Die süße Kapuzenjacke mit leichter Wickeloptik habe ich aus dem Oberteil eines Hausanzuges genäht, das meiner Oma einfach zu pink war und das sie deshalb nie getragen hat und in den Müll entsorgen wollte. Bei dem kuschelweichen Fleecestoff hatte ich sofort an das kleine Märzmädchen gedacht und die Jacke mal ganz schnell eingepackt. 
Zum Glück habe ich meine Idee jetzt umgesetzt, denn eine Nummer größer hätten vermutlich nicht mehr alle Schnittteile aus diesem Stoff gefertigt werden können. Ich habe so schon gewaltig gepuzzelt, damit alles passt, denn das Vorderteil der Jacke war unterteilt und mit einer schwarzen Paspel abgesetzt. Erst die Idee, das in den Ärmeln umzusetzen, hat mich gerettet.
Abgefüttert ist die Jacke in Ärmeln und Kapuze mit dem bereits erwähnten Rehstoff. Die Hauptteile sind aus einem Rest weißen Jersey, weil mir der Rehstoff sonst nicht mehr für meine restlichen Vorhaben gereicht hätte.
Das Abfüttern der Ärmel hat mich im Übrigen echt noch Nerven gekostet. Mit der Beschreibung "rechts auf rechts zusammennähen wie Faust auf Faust" konnte ich anfangs einfach überhaupt nichts anfangen und hab absolut nicht geschnallt, was ich jetzt machen sollte.
Im Nachhinein habe ich auch gedacht, ich hätte das Futter anders herum zuschneiden sollen, dann stünden die Rehe beim Umkrempeln nicht auf dem Kopf. Na ja, das verbuche ich jetzt einfach mal unter Anfängerfehler, denn so eine Jacke habe ich noch nie genäht.


Weil mir die Vorderseite der neuen Jacke einfach zu leer war, habe ich auch hier ein bisschen mit der Nähmaschine gemalt und Einzelteile appliziert. 
Auch die bunten Knöpfe, die ich letztes Jahr im Adventskalender hatte, haben hier eine passende Verwendung gefunden. Zusätzlich zu den beiden großen Knöpfen, wird die Jacke auch noch mit angenähten Druckknöpfen verschlossen, damit es dem Märzmädchen in ihrem ersten Herbst sicher nicht kalt wird.


Und hier seht ihr nochmal die Rückseite mit dem applizierten Reh in voller Pracht.

Aber weil eine Jacke allein natürlich noch keine Herbstkombi macht, 
gab es natürlich noch etwas für drunter.

Ich wusste, dass ich irgendwo in meinen gesammelten Schnittmustern einen Schnitt für einen zuckersüßen Pulli mit Rüschenkragen hatte, den ich immer schon mal nähen wollte. Also habe ich fleißig gesucht und bin auch fündig geworden, nachdem ich vorher zweimal drübergeblättert hatte. ;)



Hier habe ich den Rehstoff mit beerefarbenem Jersey kombiniert und Ärmel und Halsausschnitt mit weißem Band abgesetzt.


Der niedliche Rüschenkragen war es mir auch wert, dass ich beim Rollsaum machen wieder mal Krämpfe in den Fingern kriege. Keine Ahnung, wie ich das immer schaffe.


Hinten wird das Pullöverchen mit einer Garnschlaufe verschlossen. Das war auch nochmal ein Novum für mich. Musste ich erstmal nachgucken, wie man sowas überhaupt macht. Ich hoffe, mein erster Versuch hält auch.

Jetzt fehlte mich für die Kombi nur noch ein süßes Höschen.


Da habe ich mich für eine Pumphose aus Jeans entschieden. Auch hier habe ich einem Kleidungsstück, dass sein erstes Leben nur im Kleiderschrank verbracht hatte, ein zweites geschenkt. Ich hoffe, sie wird diesmal fleißig getragen. 
Natürlich durfte auch hier der Rehstoff nicht fehlen. Deshalb habe ich die Bündchen daraus gefertigt.


Auch auf der Hose findet sich eine kleine Nähmalerei. Die habe ich, genau wie auf dem Vorderteil der Jacke, zuerst mit Trickmarker frei Hand aufgezeichnet, einzelne Teile aus Stoff zugeschnitten und dann alles mit der Nähmaschine mit einfachem Gradstich mehrfach nachgenäht.


So, und hier seht ihr dann nochmal die komplette Kombi. 
Ich bin ganz gespannt ob alles passt und freue mich schon darauf, die kleine Lady darin zu sehen.

Bis dahin schicke ich die Herbstkombi zu HoT, zum Creadienstag, zu Kiddikram und zu SewMini. Und weil die Hose mal eine Jeanshose für Erwachsene war, kommt die natürlich zu 

Habt alle einen wunderschönen Tag und vielen Dank, dass ihr hier vorbeigeschaut und diesen ellenlangen Text gelesen habt. Ich hoffe, ihr hattet alles so viel Spaß am Lesen, wie ich Freude am nähen dieser Herbstkombi hatte. Am liebsten würde ich gar nicht mehr aufhören, solche Sachen zu nähen. Als nächstes vielleicht sowas für Jungs? Mal sehen, ob sich eine neue Gelegenheit ergibt.

Liebe Grüße
                  Andrea



Schnitte: Jacke: Spring Stripes, Ottobre 1/2014
               Pullover: Cherry, Ottobre 4/2011
               Hose: ..., Ottobre 4/2011
Stoffe: aus meinem Vorrat

Dienstag, 4. Oktober 2016

Ein Beetle für die Family ;)

So, heute wird mal noch ganz schnell der Geldbeutel zum Thema des Taschen Sew Alongs letzten Monat nachgereicht. Fertig hatte ich ihn ja im September schon, aber zum Verbloggen bin ich einfach nicht mehr gekommen. 

Wie immer hat es natürlich bis fast zum Monatsende gedauert, bis ich meine Idee, die ich ganz schnell hatte, umgesetzt habe. Allerdings würde der Geldbeutel auch zum Thema dieses Monats passen, denn Geldbeutel sind beim Nähen definitiv meine Angstgegner. Ich weiß auch nicht, woran das liegt, aber wenn ich wenn ich mit etwas unzufrieden bin, sind das ganz oft die Geldbeutel. 

Vielleicht hat sich das Nähen auch deshalb so lange rausgezögert. Vermutlich war ich ganz froh, dass ich erstmal andere Sachen machen "musste". Erschwerend kam natürlich dazu, dass bei der Beetle Family, dem Freebook von Maika, Schrägband vernäht wird. Dreimal dürft ihr raten, was noch auf der Liste meiner Angstgegner steht. Ah ja, ganz genau: Schrägband. Hier hab ich ja schon mal darüber berichtet, warum, wieso und weshalb das so ist.

Na ja, aber ich habe mich durchgerungen für den jungen Herren, der den Geldbeutel bei mir geordert hat. 



Galaktisch sollte er werden und damit war auch die übrige Stoffauswahl schnell geklärt. Und weil sowohl ein Münz- als auch ein Scheinfach gewünscht waren, habe ich die dritte Variante von Maikas Beetle Family gewählt.


Beim äußeren Reißverschlussfach habe ich das kleinere Teil durch Klarsichtfolie ersetzt, da der Geldbeutel ein Sichtfach für die Fahrkarte haben sollte. Damit diese nicht im großen Teil des Faches verschwindet habe ich dieses hinter dem Reißverschluss abgenäht.


Innen ist der Geldbeutel überwiegend schwarz. Nur Reißverschluss und das Schrägband des Scheinfachs setzten hier ein paar farbige Akzente. Auch hier gibt es ein Klarsichtfach, dass z. B. den Ausweis beherbergen kann. Verschlossen wird er mit Klettband.

Mein Auftraggeber war jedenfalls sehr zufrieden mit dem Geldbeutel und auch ich bin dafür, dass es ein Geldbeutel ist, mit meinem Werk sehr im Reinen. Einzig die Ecken haben nicht ganz so gut geklappt. Das muss ich wohl noch üben. Gelegenheit dazu bekomme ich dazu, denn es wurde für mein Patenkind zu Weihnachten auch so ein Geldbeutel geordert. Also kann oder muss ich mich wohl weiterhin meinen Angstgegnern Geldbeutel und Schrägband stellen.

Die galaktische Variante wandert jetzt aber erst mal zum Taschen Sew Along -Shoppingqueen: Geldbeutel, zu HoT, zum Creadienstag, zu TT - Taschen und Täschchen, zu Made4Boys, zu Kiddikram und natürlich darf es auch bei Maikas Beetle Family Sammlung nicht fehlen.

Liebe Grüße
               Andrea



Schnitt: Beetle Family von maikäfer
Stoffe: aus meinem Vorrat
Endlosreißverschluss: Nähkaufhaus.de 

Samstag, 1. Oktober 2016

Und Punkt!

Ja, es ist wirklich schon wieder so weit: ein weiterer Monat ist vorbei und damit geht es auch in der Musterparade weiter. Im September waren Punkte angesagt. Ausnahmsweise hatte ich mal keine Probleme mit Stoffmangel. Ich habe tatsächlich einige gepunktete Stoffe. Diesmal wusste ich einfach nicht, was daraus denn werden sollte.

Entschieden habe ich mich dann für die Mini Bag von Kreativ oder Primitiv?. Über die war ich beim Taschen Sew Along zum Thema Minitäschchen gestolpert und fand sie ganz süß. Das ist absolut tödlich, denn dann muss ich sowas auch nähen. Zum Glück hab ich auch direkt jemanden gefunden, der sie auch sofort adoptieren wollte. So hat sie auch eine Aufgabe.


Und hier ist nun meine gepunktete Mini Bag in weinrot und weiß. Ganz schlicht, ich finde, die Punkte tun genug für das Täschchen.


Innen ist das Täschchen mit weinrot-meliertem  Stoff abgefüttert. 

Damit schicke ich mein Täschchen natürlich zum Monatsmuster, zu TT - Taschen und Täschchen. Außerdem zeige ich Steffi sehr gern, wie ich ihre Anleitung umgesetzt habe. Ich hoffe, ihr gefällt, was ich aus ihrem Schnitt gemacht habe.

Ich wünsche euch noch ein wunderschönes Restwochenende.

Ganz liebe Grüße
                           Andrea


Schnitt: Mini Bag von Kreativ oder Primitiv?
Stoff: buttinette